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Sonntag, 11. August 2013

Auswertung: eigene Vanilleseife

Das hier ist der zweite Teil zum Posting Vanilleseife. Damals war sie noch frisch und musste reifen, inzwischen ist sie fertig und getestet.

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Die Stempel konnt ich damals nicht mehr zeigen. Hatte ich aber unmittelbar nach dem Schneiden reingedrückt. Die großen sind diese transparenten Gummistempellappen aus dem Bastelladen, der kleine Wolkenstempel ist auf Holz aufgebracht. Ich habe die Stelpel gepudert und sachte rein gedrückt - ging deutlich besser als bei meiner ersten Seife.

Im voll ausgereiften Zustand sieht man auch, dass sie noch nachgedunkelt ist. Nun ist es ein Latte Macchiatobraun, wo ich doch weiß wollte... nunja, wir lernen: Weiß und Vanilleduft will auch nicht mit 25 g Titandioxid.

Und man sieht auch, dass ein Aufheizen des Kerns stattgefunden hat, was nicht nach außen durchgedrungen ist. Ich möchte behaupten, dass das der typische "Anfängerlook" ist.


 photo vanilleseife-3_zps6e2a03c7.jpg

Nochmal der Pilz. Ich liebe Fliegenpilze.

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Im angewaschenen Zustand mit schon abgerundeten Ecken zu sehen. Die kleine daneben ist meine erste Seife, die damals so hart wurde, dass sie splitterte. Sie riecht leider auch stark nach Knete, wo die Vanilleseife mit reinem Vanilleduft punktet.

Im Waschverhalten merkt man, dass ich die Titandioxidpartikel nicht fein genug emulgiert habe und so habe ich nun eine leichte Peelingseife, was ich nicht besonders toll finde. Ich mag keine Peelingseifen. Die Seife ist für meinen Geschmack auch deutlich zu weich. Da ist die splitternde Knetgeruchseife doch deutlich angenehmer im Waschverhalten.


 photo vanilleseife-1_zpsfcf49254.jpg

Und hier sieht man, dass die Vanilleseife irgendwann von beiden Seiten so sehr durchgeweicht ist, dass ich einen Ball draus formen konnte. Nun trocknet sie schon mehrere Tage, ist aber immer noch zu weich. Inzwischen nutze ich wieder eine Seife von Soaparella, sie hats einfach mehr drauf als ich!


Die nächste Seife muss wieder härter werden, so viel steht fest. Und sie wird blau und bekommt den Duft "grüner Tee", der leider nicht nach grünem Tee riecht, sondern eher blumiges Parfüm. Ich will Seife auch mal verschenken können, aber mit dieser Qualität, die ich bisher (nicht) habe, wird das nur eine peinliche Lachnummer.

Kommentare:

  1. Vanille-PÖ wird fast immer bräunlich... und der Härtegrad deiner Seife hängt stark davon ab, wie das Verhältnis von festen Fetten zu flüssigen Ölen ist. Ich nehm meist für die festen 50% Kakaobutter, Sheabutter und Kokosöl und als flüssige 50% Raps und Olive, das klappt wunderbar.

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  2. Jup, ich werd Kokos etwas hochschrauben und eine Priese Salz dazu tun, das härtet auch. Meine Natronlauge ist 27%ig, ist das vielleicht zu viel Wasser?

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  3. Ich find das cool dass du die Seifen selbst machst. Ich find die Farbe jetz auch nicht soooo wichtig, Latte Macciato Braun kannst du immer noch als Vanille loswerden ^^ Da sagt keiner weiß. Peelingseife ist natürlich nicht sooo geil. Aber was ist das schwarze innendrin?

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    1. Das schwarze ist schwarz gefärbte Rohseife mit Eisenoxid. Das ist auch der scharze Farbstoff in schwarzem Lidschatten :) Ich habs aber einzeln bei der Seifenzutatenbestellung gekauft. Davon braucht man auch nur gaaaaaaanz wenig. Die Messerspitze, die ich nahm, war schon viel zu viel.

      Ich hatte in die Milchtüte einen Kulli gesteckt, das weiße reingegossen, Kulli rausgezogen und da das schwarze rein gegossen. Dann mit einem Schaschlik hinterhergerührt, um Marmoreffekte zu bekommen. Daran muss ich noch arbeiten.

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    2. Ahsooo ok, das is Absicht ^^ Ich dacht erst das wären Rußflecken vom Brennen oder so. xD Eisenoxid kenn ich. Hmmm wenn das so schwer zu dosieren ist, musst du wohl demnächst 5kg Seife herstellen xD Dann hast du einen Jahresvorrat.

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