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Sonntag, 20. Januar 2013

Buch führen

Menschen verändern sich. Ich war lange Zeit ein Duschmuffel und Badeablehner, Duschen nur so oft wie nötig. Haare waschen etwas öfter. Cremes waren allesammt ekelhaft, so ein Geklebe! Wobei ich es heute noch eklig finde, wenn mir ein frisch handgecremter Mensch selbige zum drücken gibt.

Irgendwann war ich wegen irgendwas bei meiner Hausärztin und sie fragte mich, ob ich es toll finde, so herumzulaufen. Gemeint war meine heftige Akne. Sie gab mir eine Waffe dagegen in die Hand und ich begann den Krieg gegen meine schlechte Haut - der natürlich zusammen mit einer Creme begann, die sie mir verschrieb.

Naja, man gewöhnt sich dran, so ganz langsam. Dann gingen die Hände kaputt von der vielen Salzsäure und Seife, Handcreme kam dazu.

Wenn ich schaue, was andere Beautys so in Blogs oder Foren haben, dann bin ich ein ganz normaler Mensch und habe eher wenig und fast nur das Nötigste, aber es fühlt sich dennoch immer zu viel an, egal wie wenig ich habe!
Aber das ist ja rein subjektiv...

Ich habe vor einem Jahr so ein kleines Buch angefangen zu führen, wo drinne steht, wie viel gekauft und verbraucht ich habe. Da sieht man eigentlich ganz gut, dass sich alles in der Waage hält.


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Die Querstriche unterteilen die Monate.

Es scheint in der Tat zwei stark unterschiedliche Charaktere zu geben. Einmal den Sammler mit den unstillbaren Sammelbedürfnissen und denjenigen, der unter seinem großen Besitz fast oder sogar richtig leidet. Ich gehöre zu den Zweiteren.

Mit etwas Logik bekommt man so etwas aber ganz gut in den Griff. Immer weiter aufbrauchen und bei jeder Anschaffung nachdenken. Oder bei Mehrfachbesitz nachdenken: Ist es wirklich so schlimm, 3 Lippenbalsam zu haben und nicht nur einen? Ist es nicht viel sinnvoller, dass einer immer im Büro liegt, einer auf dem Nachtschrank und einer sonstwo? So muss man nicht immer rumschleppen! Das gleiche gilt für Handcreme.  Das ewige Gesuche geht mir auf den Geist, da hab ich dann lieber 3, die an ihren Plätzen bleiben.

Ich mag mein Buch jedenfalls. Man verliert tatsächlich nie den Überblick!

Jaja, so ein Buch ist auch ein wenig freakig... aber andere machen viel bescheuertere Sachen. Alle 2 Minuten per Handy ins Facebook schauen z.b.. Niemand ist so "wichtig"! Jedenfalls nicht, wenn man gerade mit dem reden möchte und sich extra mit ihm/ihr getroffen hat.

Kommentare:

  1. Das ist einen super Tipp. Ich selber habe auch ein kleines Notizbuch wo ich dann schreibe, was ich gekauft habe, wann und wie viel mir das gekostet hat. Ich finde das nich freaky, sondern eine gute organisathorische Methode. Bei mir, hat es mir tatsächlich geholfen, nicht so viel spontan einzukaufen! Übrigens, ich habe auch viele Lip Balms, die überall zu finden sind, sonst würde ich sie ja irgendwo vergessen :)Liebe Grüße, Patricia

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  2. Da ich eine riesige Nagellacksammlung habe und die auch nicht so schnell abbauen könnte (selbst wenn ich wollte - aber das will ich gar nicht :-D), habe ich mir Ende 2011 vorgenommen, die anderen Kosmetiksachen (also alles außer farbige Nagellacke) auf ein Normalmaß zu reduzieren. Normalmaß heißt da für mich, von jeder Sache ein Stück zu besitzen, evtl. noch je eins in Reserve.
    Seitdem führe ich auch Buch darüber, was ich habe und was so raus- und reingeht im Monat (inklusive Geldausgabe für Neuanschaffungen). Und es klappt gut! Mein Kosmetikbestand normalisiert sich von Monat zu Monat mehr. Ich bleibe auch dabei. :-)

    LG Petra

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  3. Ich habe eine Open Office Tabelle.Ohne die kann ich gar nicht mehr!

    Btw: Ich mochte Cremes früher auch nicht. Da ich eher zu trockener Haut tendiere meinte der Arzt mir ständig extrem fetthaltige cremes aufzuschreiben. Ich hab mich immer geekelt sie zu nutzen, fühlte mich wie eine Bratwurst in der Pfanne. Mittlerweile gewöhne ich mich an den Gedanken Cremes zu nutzen. Ich nutze sie nur wenn ich sie dringend brauche oder wenn ich rausgehe und eine netten Duft benötige. Tatsächlich habe ich bessere Cremes gefunden als die die der ARzt verschrieben hat. Auf Tagespflege könnte ich immer noch 350 Tage im Jahr verzichten.

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