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Dienstag, 13. Dezember 2011

WDR Beitrag zu verbotenen Chemikalien in Schminke und Gauklerhintergründen der Naturkosmetik

Man kann sich vieles schön reden. Aber wenn man mit Chemikalien umgehen kann, wenn man Quecksilbersalze auf der Zunge hatte, wenn das Frühstücksei nach Labor schmeckt, dann bekommt man Angst. Angst vor den Zellen, die nicht mehr das tun, was sie sollen. Unbemerkt metastasieren und einen dahinraffen lassen.

Ja, ich habe seit einem Jahr starke Angst vor dieser Krankheit. Seitdem arbeite ich um so bedachter an meinem Abzug und meide einige Stoffe ganz.

Dann fühlt man sich wieder ein bisschen sicherer. Man hat es selbst in der Hand, wie viel Blödsinn man anstellt. Aber hat man das wirklich in der Hand? Oder hat man es im Gesicht? Mit einem Blick in den Spiegel sehe ich mein Augenmakeup... und ich weiß, dass ich viele Cremes benutze.
Gesund, falten mindernd, blablabla, Werbung hat viele Sprüche davor.

Aber sagt uns Werbung auch, was unsere Kollegen aus China machen? Sagt uns die Werbung auch, dass Naturkosmetik gar keine juristischen Grundlagen hat?

Ich finde den Inhalt wichtig zu wissen. Wenn selbst ich geschockt über so viel Gifte bin, dann solltet ihr es allemal sein.


Natürlich kann man lang und breit darüber diskutieren, was jetzt zu tun ist. Man kann eigentlich nur 2 Dinge machen:
1) Den Kopf in den Sand stecken und weiter machen
2) Bei Omikron einkaufen und selber loskochen. Alles selber herstellen, sodass man auch wirklich nur das drin hat, was in Ordnung ist. Und dafür in Kauf nehmen, dass der wissenschaftliche Fortschritt an einem vorbeizieht, da man unendlich viele Stoffe nicht einsetzen kann und durch die Patentschriften eh nicht durchblickt.


Leider leide ich an Akne, so muss ich den Sand wählen.

*PLOPP*

1 Kommentar:

  1. Den Beitrag kenne ich nicht, werd ihn mir aber auf jeden Fall mal ansehen.
    Da ich auch des öfteren mit Chemikalien rumhantiere, muss ich zugeben, dass ich mir natürlich auch Gedanken drüber mache. Aber das Verwenden von Handschuhen ist ja auch nicht immer optimal und man kann es leider nie vermeiden, dass ein paar Spritzer eventuell (ungesehen) irgendwo landen.
    Wenn ich dran denke, dass bei einem Praktikum im Labor einige meiner Kommilitonen tatsächlich geschafft haben, mehrmals Cyanid freizusetzen und wir deswegen das Labor erstmal lüften mussten, da will ich gar nicht wissen, was die sich alles noch so auf die Hand oder andere Körperteile geschüttet haben :/

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